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Dienstag, 5. März 2013

Cowling lackieren







Endlich geht es dem Ende zu. Heute hat mein Mitarbeiter die Höcker der Cowling abgeklebt, um diese in Kontrastfarbe zu lackieren. Meine Liebste meinte, ich sollte die "Höcker" als Titten ausarbeiten und Nippel drauf setzen. ...Ha Ha...Hab ich dann doch nicht gemacht. In dezentem Kontrast zu dem bereits lackierten gelben Untergrund wurden die Höcker heute lackiert: Sieht mal wieder richtig prima aus....das habe ich auch nicht anders erwartet..
Das abgeklebte Unterteil
Das abgeklebte Oberteil
Die fertigen Teile

Die fertig montierte Cowling







Montag, 18. Februar 2013

Montage des Hauptfahrwerkes

Die neuen Lager wurden in das rechte Fahrwerk eingesetzt und zusammen mit der Bremse an das Fahrwerk montiert. Dabei fiel mir auf, dass die linke Achse auf der Innenseite gar keinen Simmering hatte und so jederzeit Wasser die Lager schädigen kann. Das werde ich bei der nächsten Geelgenheit mit ein bauen.

Simmering (Original ohne oder es hat jemand am falschen Ende gespart)

Nach dem das Fahrwerk komlettiert war,  habe ich am Montag mit meinem Mitarbeiter die Expanderfederung eingebaut.


Die Kitfox steht das erste mal seit zwei Monaten wieder auf eigenen Füßen.

Montag, 11. Februar 2013

Neues Design für die Cowling

Ich hatte mehrere Vorschläge aufs Papier gebracht, wie das neue Design der Cowling aussehen soll. Das alte hat mir wegen der eintönig gelben Farbe nicht gefallen.





Letzendlich habe ich mich enschieden, die Farbe bis zur vorderen Motorverkleidung weiter zu führen und die Cowling neu in Gelb zu lackieren und die "Höcker" in einem dunklen grau ab zu setzen.

Die ersten Teile sind fertig..als nächstes sind die grauen Höcker dran.
sieht gleich viel besser aus.

Samstag, 2. Februar 2013

ID Plate / Typenschild und Lackieren des Rumpfes



ID Plate

Da an meiner Kitfox das Typenschild komplett fehlte, habe ich mir von einem Werbegrafiker das Schild auf plotten lassen und diese Folie dann auf ein Alublech geklebt. Die Teile, an denen die Kennungen und Werte eingstanzt wurden, habe ich vorher mit einem Cutter ausgeschnitten.




Auch habe ich heute endlich von der Colouristik meines Lacklieferanten aus Hilden die Lackrezeptur für meine Nachlackierarbeiten erhalten. Auch wenns länger gedauert hat, die Farben passen super. Der Lack wird mit 20% Weichmacher angemischt, um die Elastizität auf dem Tuch zu erhalten.


Den Rumpf habe ich zuerst  lackiert.

Zuerst mal das Teil in die Lackierkabine geschleppt und auf Böcken abgestellt..



 Anschließend die nicht zu lackierenden Teile abgedeckt, saubergepustet und mit Silikonentferner gereinigt.


 Zuerst habe ich die hellblauen Stellen auf Stoß lackiert. Die Farbe passt so gut, dass man keinen Unterschied zur Altlackierung sehen kann.


Auch die Unterseite wurde über Kopf lackiert.


Der Buchstabe (W) der Kennung wurden abgeklebt und eine Stoßkante an einem Zackenband lackiert.



Anschließnend den gelben Streifen beilackiert ...



und zum Schluß den blauben Streifen beigespritzt.



FERTIG LACKIERT
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Man sieht selbst beim Hellblau, bei dem ich mitten in der Fläche an einem Zackenband aufgehört habe, keinen Unterschied.



Am Zackenband unter dem linken Ende des gelben Streifen am Zackenband entlang nach unten abgeklebt....kein Farbunterschied erkennbar. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. .

Donnerstag, 31. Januar 2013

Spornradfeder einbauen

Leider hat einer der Vorbesitzer die Spornradfeder
total vesaut. Das heisst, es fehlte eines der drei
Federstähle komplett, eines wurde gegen ein normales  Flachstahl getauscht und nur eines war dem Original entsprechend.
Die Prozedur der Teilebestellung aus USA habe
ich bereits beschrieben.  





                                                                                                                                                      
So sieht nun die neue "richtige" Spornradfeder aus. Das schwere Spornrad der "Maule" (1,6 kg) habe ich ebenfalls ausgebaut. Derzeit wird ein kleineres und viel leichteres Rad (0,4 kg) angepasst, damit es auf die Original Achse passt.

Randbogen anpassen

Leider habe ich bei der Reparatur des Randbogens nicht das Tragflächenende zum genauen Anpassen verwendet. Der Randbogen ist damit etwas zu eng geraten und hat sich nicht mehr aufschieben lassen. Also das hintere Ende noch einmal geöffnet und direkt am Flügel neu einlaminiert.
Bei der Gelegenheit habe ich gleich die vom Nieten aufbohren beschädigten Löcher nachgebessert und verstärkt.
Auch am Teil der Flügelnase, bei dem sich am Originallaminat der untere vom oberen Teil leicht gelöst hatte wurde nachgeklebt und verstärkt.

Samstag, 19. Januar 2013

Spannlack 2 der Rumpf

Heute wurde der Rumpf auf die Seite gelegt und die Unterseite sowie die rechte Zellenseite drei mal mit Spannlack eingestrichen...es geht mit großen Schritten vorwärts...

Rumpf auf die Seite geworfen .....
...und unten dreimal Spannlack gestrichen
 Auch der Prüfer Klasse 5 war heute da und hat sich von den Arbeiten ein Bild gemacht. Alles bestens...

Dienstag, 15. Januar 2013



An der Zelle wurde ca. 5-15 cm um die Stellen, wo die Bespannung entfernt wurde, der Lack entfernt. Das Tuch wurde von der unlackierten Seite her mit Aceton oder Nitro eingeweicht. Dann konnte von aussen der Lack in relativ großen Stücken abgetrennt werden. An den Stellen, an denen auch Zackenband war, wurde dieses mit entfernt und gleich erneuert.


Ein Wiegen der Fahrwerksverkleidung ergab das Utopische Gewicht von 640 Gramm pro Verkleidung. Ich finde, dass hier ordentlich Gewicht gespart werden kann. Ich werde den hinteren Teil aus Balsholz nachformen und nur noch mit Polyfiber überziehen. Sieht am Schluss fast genauso aus wie das Original, nur um 450-500 Gramm je Fahrwerksbein leicher. Also zusammen fast ein Kilogramm abgespreckt.

Freitag, 11. Januar 2013

Bespannung ausbessern

Nach dem Trocknen des Holzschutzlackes wurde die Tragfläche bis zur nächsten Intakten Rippe aufgeschnitten und oberhalb der Rippe vorsichtig die alte bespannung gelöst. Ich habe dabei einfach das alte Zackenband mit Aceton getränkt und vorsichtig abgelöst.


Anschließend wurden alle Holzteile mit P80 Schleifpapier nachgechliffen, um Unebenheiten des alten Spannlackes verschwinden zu lassen.
Auf alle Rippen, auf denen die neue Bespannung aufgeklebt werden soll wird Klebelack in drei bis vier Schichten mit jeweilis ca. 1 Stunden zwischentrockenmit einem Pinsel aufgetragen, bis nach der Trocknung ein seidener Glanz bestehen bleibt. Diese Schicht löst sich beim Aufbringen der Bespannung wieder an und wird Sie mit den Rippen verkleben.

Noch was schönes...heute ist endlich nach langen Quälereien durch den Zoll meine neue Spornradfeder aus USA gekommen. Leute..gebt blos nicht eure Firmenadresse bei Bestellungen aus den Staaten an....das ist ein riesen Sche... bis man was beim Zoll bekommt.

Montag, 7. Januar 2013

Holzarbeiten an der reparierten Tragfläche


Heute wurden die neu eigesetzten Holzteile an den Tragflächenrippen und Flapperonaufnahmen mit einem speziellem Holzlack gegen

Vorher -unbehandeltes Holz

Nachher mit Schutzlack behandeltes Holz

Auserdem habe ich heute den Bespannstoff, Klebe und Spannlack besorgt.

Sonntag, 6. Januar 2013

Abwechslung: Arbeiten am Armaturenbrett

In meinem Armaturenbrett war ein großes Loch als Ablage eingearbeitet. Da ich den AWARE 5+ Luftraumwarner mit MovingMap unterbringen musste, kam mir die Idee, vor dem Ablageloch einen "Deckel" mit "Einschub" für das Gerät zu basteln.


So bleibt hinter dem AWARE
die Ablage für kleine Utensilien erhalten.

Grundieren und lackieren - Rahmen und Brandschott

Die geschweissten Teile wurden geschliffen und auch der gesamte Zellenbereich innerhalb des Cockpites wurde angeschliffen und mit einer 2 Komponenten Säurehaltigen Epoxidharz-grundierung gestrichen. Die Grundierung ist sogar Luftfahrzugelassen, da ich die von meinen Cessna Lackierungen übrig hatte.
Den abgebauten Motorträger habe ich Sandgestrahlt und ebenfalls grundiert, allerdings gespritzt.
Motorträger blank sandgestrahlt

Motorträger grundiert

Dann habe ich den Motorträger mit 2-K Lack im RAL Farbton Fenstergrau lackiert und die Zelle mit Lichtgrau. Auch die Brandwand wurde entlackt (gebeizt) grundiert und Fenstergrau lackiert. Vorher war nur Grundierung drauf, mit Lack lässt sich die Brandwand besser sauber halten.

Die entlackte Brandwand
fertig lackierte Brandwand (das Gelbe ist Klebeband und das Papprohr in der Mitte war nur zum befestigen der nicht abgebauten Teile in den Ausschnitt, der normal für den Anlasser ist gesteckt)

Beginn der Reparaturarbeiten - Auseinanderbauen

Nach der Bestandsaufnahme gins ans auseinanderbauen.

Begonnen mit dem Motor, ein fast 20 Jahre Rotax 582 mit erst 180 Betriebsstunden.


Da ich wirklich keine Lust auf eine Aussenlandung im Acker habe, sollte der Motor überholt werden. Rotax hat ganz abgelehnt und wollte für 3800,-€ einen neuen verkaufen. Bei Lovaria in Frankreich stieß ich auf offene Ohren. Allerdngs kostet die gesamte Überholung dort einschließlich gehärteter Kurbelwelle 2500,-€.
Nach einigen Wochen habe ich zufällig einen3 Jahren alten gebrauchten Blaukopf (Modell 99) mit erst 140 Betriebsstunden gefunden mich für diesen entschieden. Auch wenn der Graue in einem Top Zuszand ist, so habe ich beim Magnetcheck doch festgestellt, dass der Drehzahlabfall auf einem Zylinder zu hoch war. Wenn dann noch die Reparatur der Zündung hinzu gekommen wäre, dann hätte ich auch zum Rotax Franz gehen können.



Steuerung, Pedale, Bodenplatte und Bespannung im vorderen Zellenbereich entfernt










Überlegungen zum Kauf eines UL's

Da ich immer mehr von den Gedanken geplagt wurde, wieder für mehrere Tage weg zu fliegen,wurde der Wunsch, wieder ein eigenes UL zu haben immer größer. Ständig verfolge ich das Gebrauchtsangebot bei Pilots 24 http://pilots24.com/pilots24/stat/00-index.php4 und auf Helmuts Ultraleichten Seiten http://www.helmuts-ul-seiten.de/.

Die Überlegungen waren natürlich, möglichst günstig in die Luft zu kommen.
Dazu zählt erst mal, dass das UL nicht nur im Einkauf günstig sein muss, sondern auch der Unterhalt bezahlbar sein muss. Denn wenn ich Reich wäre, wüsste ich das, und ich hätte eine Pioneer 300 und einen Hallenplatz direkt am Flugplatz. Um die Hangarkosten zu ersparen und Wartungen in meiner Werkstatt durchführen zu können, sollte das Flugzeug schnell anklappbare Tragflächen haben.  Zu zweit fliegen sollte auch möglich sein. Die Geschwindigkeit ist relativ zweitrangig. Es geht um den Spass und nicht um ein Wettrennen. Nur die Reichweite sollte einigermaßen passen. So um die 350 km möchte ich ohne Zwischenstop kommen. Ausserdem sollte es wie ein echtes Flugzeug der E-Klasse aussehen und  nicht wie ein fliegendes UFO, bei dem man ständig als Ausserirdischer betrachtet wird..Und dann musste die Optik mindestens so gut sein, dass es nicht wie ein Flieger von der Stange aussieht. Zu guter letzt war auch wichtig, dass sich ein Pilot von gut 180cm Größe noch ohne einen Buckel zu machen im Cockpit auf halten kann.

Beim Kauf durfte weder unkalkulierbarer Schrott, zu klein noch einsitzig oder Ufo. Meine Anforderungen waren schon hoch gesteckt, aber meiner Meinung nach realisierbar,

Da ich nicht auf eine Hallenplatz angewiesen sein möchte, und dies nur durch anklappbare Tragflächen möglich ist, war Auswahl war nun schon sehr begrenzt. Ein Avidflyer, eine RANS S6, Eurofox, FK 9, C22, C42 und Kitfox..
Eine weitere  Auswahl war die Kabinengröße: Ayid zu klein, Eurofox zu klein,
Aussehen wie UFO: C22
Mittelsteuer hatte ich schonmal...möchte den Knüppel zwische den Füßen: Aus für C42
Da die FK9 zu hoch gehandelt wird, blieb nur noch die RANS S6 oder die Kitfox.
Die RANS wäre super...richtig viel Platz, anklappar, Reise 150km/h, große Reichtweite, übersichtlich zu reparieren...eine
Ein RANS wurde mir in Jesenwang als evtl. option in Jesenwang in Aussicht gestellt und eine Spornradrans habe ich mir bei den fliegenden Bauern im Allgäu angesehen. Beide für einen ähnlichen Preis.Allerdings war bei einem der Motor mit bereits 1450 Stunden dem Ende nahe und bei der anderen war die Bespannung nicht mehr lange tauglich. Im Web fand ich auch eine Kitfox, die wirklich sehr schön aussah. Gelb, Dunkel -und Hellblau., zwar mit Zweitakt 582er Motor aber sonst sehr schön, Klappflächen, Wenig Stunden, schöne große Tundra Wheels....siehe Bild.
Leider habe ich nie eine Antwort auf meine Anfrage bekommen.
Kitfox







Freitag, 4. Januar 2013

Ich beschäftigte mich seit einiger Zeit mit dem Thema einer Webseite zum Thema Ultraleichtflug da auch meine liebe Lebensgefährtin schon mehrere Jahre einen Blog für ihr Hobby "Nadel und Faden" betreibt, habe ich mich nun auf eine eigene Seite eingelassen um die schönen Seiten der Ultraleichtfliegerei der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wie ich zur Ultraleichtfliegerei (UL-Fliegerei) gekommen bin:

Ich wurde vor einigen Jahren von einem Kunden erwischt, als ich auf meinem Rechner den MS Flugsimulor offen hatte. Der Kunde hat selbst den Pilotenschein und mir angeboten, einmal in Jesenwang, nördlich vom Ammersee, einen Schnupperflug in einem richtigen Flugzeug zu organisieren. Natürlich war ich total begeistert und habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt.

In Jesenwang habe ich dann meinen ersten Flug in einem Ultraleichtflugzeug, einer CT von Flight Design machen können. Ich durfte auf dem Pilotensitz Platz nehmen und ein erfahrener Fluglehrer saß auf dem rechten Copilotensitz.

Nach einer Einweisung, welche Instrumente an Bord waren, und für was der Uhrenladen vor mir notwendig ist, hat der Fluglehrer übernommen und uns per Funk am Turm angemldet. Nach der Warmlaufphase sind wir zum Rollhalt gerollt und der Fluglehrer hat die letzten Checks durchgeführt, bevor er auf die Piste gerollt ist und gestartet ist. Nachdem wir eine sichere Höhe erreicht hatten, wurde ich, erst mal leicht in die Pedale des Seitenruders zu treten und leichte Lenkebewegungen mit dem Steuerstick zu machen. Nach einiger Zeit hat der Fluglehrer mir das Flugzeug komplett übergeben und nur noch meine Fliegerei überwacht und nur noch gelegentlich bei Bedarf eingegriffen. Wir sind eine große Runde über Augsburg, Lechfeld wieder zurück nach Jesenwang geflogen. Als der Flugplatz in Sichtweite war, hat der Fluglehrer wieder übernommen, die Landung vorbereitet, in die Platzrunde eingeflogen und Butterweich gelandet.
Von diesem Tag an war ich von der Fliegerei Infiziert.
Mehrere Besuche in Jesenwang haben mich mit einer anderen Flugschule ins Gespräch gebracht. Duch meinen Beruf hatte ich die Möglichkeit, einige Ausbesserungslackierarbeiten an den Schulmaschinen gegen Flugstunden zu tauschen. Ich musste natürlich Grundgebühren, Unterrichtsmaterial, Arzt ect. selbst bezahlen. Aber wenigstens waren die reinen Flugstunden gedeckt.
Ich lernte auf einer Remos G3 600 erst das Fliegen und dann in vielen Stunden das richtige Landen.


Die Welt von oben

Nach dem das Landen gut klappte, ist der Fluglehrer irgenwann nach einer Landung aus dem Cockpit gesprungen und hat mir gesagt, dass er mit mir nicht mehr Fliegen wolle, ich solle gefälligst allein üben. Ich saß also das erste mal allein in einem Flugzeug....keiner mehr, der mich korrigiert, keiner der auf mich aufpasst. Und das beste...das Flugzeug war rund 75 kg leichter. Das merkte ich nach dem Abheben erst richtig. Die Remos ging hoch wie eine Rakete. Ich war wirklich erstaunt, was ein paar Kilo Gewicht ausmachen. Nach vielen weiteren allein Landungen wurde ich über das Land mit einem Flugauftrag in Richtung Bodensee geschickt. Trotz der irrsinnigen Anspannung, war das für mich Adrenalin pur. Keiner kann mir dieses Erlebnis je wieder nehmen.
Irgendwann habe ich meine schriftliche Prüfung nach vielen Wochenendschulungen und Lernen abgelegt und kurze Zeit später die praktische Prüfung, bei der Notlanden auf einem Platz, plötzlicher Motorausfall mit Notlandung, Navigation und sonstige fliegerische Kenntnisse geprüft wurden.

Der Weg zum 1. eigenen UL


Nachdem das Schulflugzeug in Jesenwang ständig besetzt oder defekt war, habe ich mich nach langem Sparen dazu entschlossen, ein eigenes UL zu erwerben. Das eine zu teuer, das andere nur Schrott oder schlechte Kritiken....bis ich auf eine Sunny aus Donauwörth gestoßen bin. Das Fluggerät machte einen ordentlichen Eindruck, wurde von einem technisch kompetenten Mann gepflegt und mir gefiel die wahnsinnige Wendigkeit des ULs. Vor allem einfach zu fliegen, wenn mann einige Parameter, wie Motor weit über dem Schwerpunkt beachtet und weiss, damit um zu gehen. So habe ich für wenig Geld die Sunny samt Einweisung durch den Vorbesitzer erstanden. Dieser sagte mir allerdings nicht, dass man über der Bahn kein Gas geben darf. Da passiewrte es schon. Durch den Hohen Schwerpunkt des Motors wurde ich beim Anflug mit der Nase voll gegen die Bahn gedrückt. Folge Achsbruch. Nach einer Reparatur (der Vorbesitzer hate bereits Ersatzteil da,weil ihm das auch schon so ergangen ist), war erst mal ein par Tage Pause. Irgenwann habe ich es wieder in Angriff genommen und es hat geklappt.
Als ich den Flieger wegen einiger Arbeiten die vom Hersteller in der Schweiz vorgegeben wurden in die Schweiz gebracht habe, stellte sich heraus, dass an meinem Sunny der Rahmen geschrottet war.
 
 Auch waren bereits einige Umbaumaßnahmen ausgeführt worden, die keinesfalls der  Zulassung entsprachen. Auch war beim Leergewicht getürkt worden. So waren 220 Kg eingetragen, tatsächlich waren es abe um die 280 kg. Bei einem zulässigen Abfluggewicht von 400 kg ist das schon enorm. Es wurde eine Benzinpumpe nachgerüstet, die Alten Tanks getauscht und auch sonst alles wieder auf Vordermann gebracht. Auch der angebrachte Propeller war nicht zugelassen.
Für die ganzen Arbeiten musste ich tief in die tasche greifen. Aber nun war es ein Superfliegerelein mit tollen Flugeigenschaften. Einfach in der Handhabung und ein Fliegen zu zweit war möglich. Auch wenn manche Zungen behaupteten, dass der Sunny nur fliegt, weil er sngeblich so häßlich ist, dass er von der Erde abgestoßen wird.
Auch im Winter war das Fliegen aufgrund eines guten Motors und der Vollvekleidung möglich. Leider verlor ich schon bald die Lust, weil ich mit dem guten Motor probleme bekam. Nach langen Suchen stellte ich fest, dass beim Einbau der Benzinpumpe und den damit verbundenen Schlauchabschneiden Kunststoffkrümel in den Vergaser gelangten und diesen blockierten. Auch das Auf-und Abbauen der Tragflächen war sehr aufwendig und dauerte fast eine Stunde. Ich habe mich schon bald entschlossen, den Flieger wegen der Aufbauschwierigkeiten wieder zu verkaufen.
Mein Fazit: Es gibt keine billigen Ultraleichtflugzeuge, entweder Schrott, extrem unhandlich oder teuer. Meins war Schrott und unhandlich.
Es lohnte sich einfach nicht wegen der zwei Flugstunden die gleiche Zeit fürs Auf und Abrüsten zu investieren und ich verlor regelrecht die Lust am Fliegen. Denn zusätzlich kamen im Verein Arbeitsstunden hinzu und ich wusste nicht mehr woher die Zeit nehmen.
Nachdem ich ja in der Flugschule für meine Lackierarbeiten weiterhin fliegen konnte und dort in der Zwischenzeit die Remos gegen eine FK 9 eingetauscht wurde, kam die Lust am Fliegen sehr schnell wieder. Als dann die FK9 gegen eine Technam P92 getauscht wurde, war das Fliegen fast idiotensicher. Die  P92 fliegt fast von selbst.

Mit der P92 habe ich auch meinen ersten richtigen Ausflug mit Kai Joppich unternommen.

Zuerst einmal bin ich mit Ihm über die Zugspitze geflogen, was schon immer ein riesen Traum von mir war. In dieser "niedrigen" Höhe noch einmal so toll.

ZUGSPITZE



 HELGOLAND
Ein anderer Ausflug führte uns nach Norddeutschland.  Nachmittags um 17:00 Uhr flogen wir noch "schnell" nach Rostock, wo wir trotz eiligem Tankstop in Eisenach gegen 21:00 Uhr zum Sonnenuntergang ankamen. Ein traumhafter Flug:

Nach dem Vorflugcheck gings los...













Mit Kai....ganz netter Chaot und Kunstflugpilot....













 Im Tiefflug (Konturenflug) über den Thüringer Wald












 GPS...Rot heisst vorsicht zu tief...aber weiter
ober war das Wetter nicht gut genug.














Von Rostock gings am nächsten Tag bei strömenden Regen und absolutem Schei....Wetter nach Helgoland..dort Sonne Sonne Sonne
  

Nach dem Besuch der Flugplatzinsel Düne gings über Emden nach Kiel und dort am nächsten Tag über Hamburg mitten über den Flugplatz der "großen"....EDDH....

und dann mit einem Zwischenstopp wegen schlechten Wetters in Hildesheim, wo wir auch gleich tankten über den Wolken zurück bis Donauwörth,


wo wir wegen des Sonnenunterganges gezwungen waren, zu landen.


Für diesen tollen Ausflug werde ich Kai für immer dankbar sein. Es war mein bisher fliegerisch größtes Abenteuer und ich habe sehr sehr viel dabei von einem Chaoten gelernt.