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Sonntag, 2. März 2014

Nochmal Anlasser

Das von Rotax bestellte Teil passte nicht. Der nette Verkaufsleiter hat sich Bilder des Anlassers und der Kontaktplatte angesehen und musste mir leider sagen, dass der Anlasser kein Rotaxteil sei. 
Da ich den Anlasser nicht wegen eines abgerissenen Kabels an den Kohlen wegwerfen wollte machte ich mich auf die Suche nach passenden Kohlen und wurde nur 12 km entfernt fündig. In Friedberg bei Augsburg gibt es eine Firma, die Kohlen in diversen Größen herstellt. Ich konnte dort passende Kohlen erhalten und habe dies von einem Bekannten in den Anlasser einlöten lassen. 
Den heutigen Sonntag habe ich genutzt, um den Motor wieder ein zu bauen. Mangels Kupferpaste für die Krümmerverbindungsteile und einer von meinem Bekannten am Kabel nicht wieder angebrachten Kabelöse zum Verbinden mit dem Magnetschalter konnte ich den Motor leider nicht ganz fertig stellen.

Dienstag, 25. Februar 2014

Schon wieder Probleme mit dem Anlasser

Nach dem die neue Batterie stolz verbaut war, hat leider der Anlasser seinen Dienst quittiert. Es musste mal wieder der gesamte Motor ausgebaut werden, um an den Anlasser zu kommen. Nach dem Ausbau wurde der Anlasser zerlegt und der Fehler gesucht. An der Kontaktplatte ist ein Kabel aus unerklärlichen Gründen direkt neben der Schleifkohle abgebrochen.
Um mir die Fahrt zur Beschaffung anderer Kohlen, die ich selbst zurechtschleifen müsste zu ersparen habe ich eine neue Kontaktplatte mit samt neuer Kohlebürsten bestellt. Kosten (2014) ca 55,-€ plus Versand.
Abgerissenes Kabel ????

Die Koheln sind wie hier erkennbar noch voll intakt

LiciumEisenPolymerBatterie LiFePo Accu

Aufgrund der gealterten Batterie und der damit verbundenen kommenden Probleme, habe ich mich entschlossen, die schwere Bleibatterie gegen eine leichte LiciumEisenBatterie zu tauschen. Laut Lieferant kann die Batterie 1:1 getauscht werden. Die Ladespannung darf aber 14 Volt nicht übersteigen. Mit dem 582 er sollte das kein Problem sein. Um die gleiche Batteriegröße zu erhalten und den alten Batteriehalter nutzen zu können, wurde die neue Batterie etwas stärker als nötig bestellt.
Die speziellen Laderegler, die bei den ersten Gernerationen dieser Batterieart nötig waren, werden nicht mehr gebraucht.
Die Gewichtseinsparung sind über 4 kg.
Gewicht alte Batterie

Gewicht neue Batterie (über 4 kg leichter)

eingebaut an den alten Platz.
Ich kann die LiFePo Batterie sehr empfehlen. Keine Schleichwerbung, aber bei Aeroakku habe ich die beste Beratung erhalten.

Sonntag, 9. Februar 2014

Erster Flug und Tips zum Spornradfliegen

Gestern bin ich zum ersten Mal mit meiner Kitfox richtig geflogen. Zu weiteren Roll, Start und Landeübungen bin ich mit einer Fluglehrerin von Jesenwang nach Ampfing geflogen. Start und Landung gingen wegen fehlender Einweisung noch nicht auf mein Konto. Die Stunde Flugzeit um München, über die Allianz Arena des FC Bayern und an MUC vorbei habe ich selbst erflogen. Dabei konnte ich endlich das Steuerverhalten in der Luft selbst testen und beurteilen. Ich finde, die Steuerung wirkt prima und präzise. Die Fluglehrerin (hat selbst eine Kitfox IV) empfindet meine Steuerung als "schwammig".
Die Reiseeschwindigkeit liegt bei 5800U/min bei knapp120 km/h TAS. Auf dem Flug stellte ich fest, dass die rechte Tankanzeige nicht mehr funktionierte und die Generatorlampe an ging. Ausserdem kam mir der Verbrauch, abgelesen von der noch funktionierenden rechten Tankanzeige am Flügel sehr hoch vor.

In Ampfing war der sehr nette Flugleiter mit Benzin behilflich und hat mir eine neue Sicherung gegeben. Diese ist dem Regler vorgeschaltet und war defekt. Leider war das Problem damit noch nicht gelöst. Die Ladellampe brannte weiter. Vermutlich liegt ein Defekt am Regler vor.
Dies war uns aber erst mal egal, der Motor lief auh ohne Batterie, wenn auch mit Handanwerfen und der Batteriesaft genügte dem Funkgerät.  Auf dem Platz war null Verkehr, so dass ich zuerst mein Rollen unter Beweis stellen konnte und dann für 10 Platzrunden den Start und am Schluß auch zwei Landungen üben konnte. Ich schätze noch einen Nachmittag mit 5-6 Landungen, dann habe ich den Dreh mir dem Spornrad heraus.

Wichtiges, was ich beim Spornradfliegen lernen konnte:
  1. Knüppel erst ganz nach hinten (Sporn an den Boden nageln) ziehen
  2. Vollgas
  3. Bei genügend Fahrt den Sporn heben etwas Gas raus und ein paar Meter über die Piste rollen um den Flieger auf der Piste zu  stabilisieren
  4. Bei genügend Fahrt Gas wieder voll rein und leicht ziehen und nach dem Abheben noch einmal leicht nachlassen um mehr Fahrt zu gewinnen
  5. In den Steigflug übergehen.
Beim Landen:
  1. In Paltzrundenhöhe so nah wie möglich an die Bahn fliegen, dass diese auch bei Motorausfall erreicht werden kann.
  2. Wenns zu kurz wird, Slip einleiten
  3. Über der Bahn einfach ausschweben lassen 
  4. Nicht schiebend aufsetzen
  5. Das Höhenruder bis zum Aufsetzen der drei Räder nur leicht ziehen, bei Bodenkontakt voll durchziehen und gleichmäßig abbremsen. Auch ohne Bremse ist es kein Problem zum Stehen zu kommen, Dann rollt der Flieger ein bisschen weiter.
Wichtig ist, den Flieger vom ersten Rollen bis zum Stillstand bewusst zu kontrollieren

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Anlassereparatur und EInstellarbeiten

Um den Anlasser instand zu setzten, musste der gesamte Motor wieder heraus genommen werden. Da ich die erneute Reparatur des Halters für den Anlasser als nicht stabil genug betrachte und ich kleine Lust habe, den Motor demnächst wieder ausbauen zu müssen, habe ich mich entschieden, den verstärkten Deckel des 582/99 ein zu bauen. Leider passt darauf der alte Anlasser nicht, also musste auch der neue Anlasser eingebaut werden, der jedoch in den Abmaßen ein bisschen größer ist und damit am Brandschott und an der Anlasserverkleidung im Fußraum anzustoßen droht. Also Brandschott passend ausgefräßt, neuen Deckel, der den Dimensionen des neunen Anlassers entspricht gebaut, lackiert und eingebaut.

links die neue Abdeckung nach dem Lackieren, recht der kleine alte Abdeckung

Mittwoch, 3. Juli 2013

Motor läuft

Gestern abend hat ein Fliegerfreund, der sich mit dem 582er gut auskennt, die Verkabelung geprüft und teilweise umgesteckt. Nach ein paar Startversuchen sparng der Motor an. Über die von einem "Profi" eingebaute Verkabelung hat er allerdings die Hände über den Kopf zusammen geschlagen. Hier muss dringend noch mal ordentlich nachgearbeitet werden und die Leitungen ordentlich und sicher verlegt werden. Sonst ist die Aussenlandung vorprogrammiert.

Samstag, 29. Juni 2013

Der Anlasser funktioniert - der Motor zündet nicht

Habe heute den Auspuff abgebaut und die Kühlwasserschläuche abgebaut. Danach wurde dsie Zuleitung vom Relais ordentlich angeschlossen. Der Anlasser hat der Motor danach problemlos gedreht. Leider fehlt immer noch der Zündfunke. Ich vermute, dass die Zündbox hinjüber ist oder nicht mehr auf den neuen 582 er passt. Also wieder warten. In der Zwischenzeit habe ich auch mit BRS in Speyer telefoniert und das Packen des Rettungsgeräte geklärt. Das nachpacken kostet für das Sofpack 919,-€. Ist ein ordentlicher Betrag, aber dafür ist die nächsten sechs Jahre Ruhe. Als in den nächsten Tage das RG ausbauen und wegschicken.

Dienstag, 5. März 2013

Cowling lackieren







Endlich geht es dem Ende zu. Heute hat mein Mitarbeiter die Höcker der Cowling abgeklebt, um diese in Kontrastfarbe zu lackieren. Meine Liebste meinte, ich sollte die "Höcker" als Titten ausarbeiten und Nippel drauf setzen. ...Ha Ha...Hab ich dann doch nicht gemacht. In dezentem Kontrast zu dem bereits lackierten gelben Untergrund wurden die Höcker heute lackiert: Sieht mal wieder richtig prima aus....das habe ich auch nicht anders erwartet..
Das abgeklebte Unterteil
Das abgeklebte Oberteil
Die fertigen Teile

Die fertig montierte Cowling







Samstag, 2. März 2013

Quer und Höhenruder und Spornradansteuerung

Gestern Abend und heute Nacht habe ich das Höhenruder, Höhenleitwerk und dann das Seitenruder angebracht und mit mit Splinten gesichert.


Ausserdem haben ich mit meinen Mitarbeitern gestern die Tragflächen montiert, damit der ganze Flieger samt der Flügel kurzfristig aus meiner Werkstatt geräumt werden kann.


Auch die Bremsleitungen und Anschlüsse sowie die neuen Federn zu Spornradansteuerung von Spruce sind gekommen, so dass Teile nun endlich montiert werden konnten.

Das Loch am Anschluss des Seitenruders musste minimal aufgebohrt werden

Die neuen Federn der Spornradansteuerung

Mittwoch, 20. Februar 2013

Neues leichtes Spornrad

Wie angekündigt, habe ich nun das 1480 Gramm schwere Maule Spornrad gegen ein halb so schweres Rad getauscht.
Nach dem leider Versuche mit einem superleichten Rollstuhlrad als nicht stabil genug erachtet wurden, habe ich bei Aircraft Spruce ein Van Spornrad , das angeblich um die 450 Gramm wiegen sollte, getauscht. Nachwiegen ergab, dass es um die 650 Gramm wiegt. Das ist aber immer noch mehr als 800 Gramm Gewichtersparnis am Heck. Ich habe es zwar nicht ausgerechnet, aber der Hebelarm  zum Schwerpunkt ist doch enorm.
Das 3/8 Zoll Lager des Van Spornrades musste allerdings gegen ein 1/2 Zoll Lager getauscht werden, damit es auf die Achse passt.
Links das alte schwere Rad und rechts das neue Van Spornrad

Montag, 18. Februar 2013

Montage des Hauptfahrwerkes

Die neuen Lager wurden in das rechte Fahrwerk eingesetzt und zusammen mit der Bremse an das Fahrwerk montiert. Dabei fiel mir auf, dass die linke Achse auf der Innenseite gar keinen Simmering hatte und so jederzeit Wasser die Lager schädigen kann. Das werde ich bei der nächsten Geelgenheit mit ein bauen.

Simmering (Original ohne oder es hat jemand am falschen Ende gespart)

Nach dem das Fahrwerk komlettiert war,  habe ich am Montag mit meinem Mitarbeiter die Expanderfederung eingebaut.


Die Kitfox steht das erste mal seit zwei Monaten wieder auf eigenen Füßen.

Montag, 11. Februar 2013

Neues Design für die Cowling

Ich hatte mehrere Vorschläge aufs Papier gebracht, wie das neue Design der Cowling aussehen soll. Das alte hat mir wegen der eintönig gelben Farbe nicht gefallen.





Letzendlich habe ich mich enschieden, die Farbe bis zur vorderen Motorverkleidung weiter zu führen und die Cowling neu in Gelb zu lackieren und die "Höcker" in einem dunklen grau ab zu setzen.

Die ersten Teile sind fertig..als nächstes sind die grauen Höcker dran.
sieht gleich viel besser aus.

Samstag, 2. Februar 2013

ID Plate / Typenschild und Lackieren des Rumpfes



ID Plate

Da an meiner Kitfox das Typenschild komplett fehlte, habe ich mir von einem Werbegrafiker das Schild auf plotten lassen und diese Folie dann auf ein Alublech geklebt. Die Teile, an denen die Kennungen und Werte eingstanzt wurden, habe ich vorher mit einem Cutter ausgeschnitten.




Auch habe ich heute endlich von der Colouristik meines Lacklieferanten aus Hilden die Lackrezeptur für meine Nachlackierarbeiten erhalten. Auch wenns länger gedauert hat, die Farben passen super. Der Lack wird mit 20% Weichmacher angemischt, um die Elastizität auf dem Tuch zu erhalten.


Den Rumpf habe ich zuerst  lackiert.

Zuerst mal das Teil in die Lackierkabine geschleppt und auf Böcken abgestellt..



 Anschließend die nicht zu lackierenden Teile abgedeckt, saubergepustet und mit Silikonentferner gereinigt.


 Zuerst habe ich die hellblauen Stellen auf Stoß lackiert. Die Farbe passt so gut, dass man keinen Unterschied zur Altlackierung sehen kann.


Auch die Unterseite wurde über Kopf lackiert.


Der Buchstabe (W) der Kennung wurden abgeklebt und eine Stoßkante an einem Zackenband lackiert.



Anschließnend den gelben Streifen beilackiert ...



und zum Schluß den blauben Streifen beigespritzt.



FERTIG LACKIERT
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Man sieht selbst beim Hellblau, bei dem ich mitten in der Fläche an einem Zackenband aufgehört habe, keinen Unterschied.



Am Zackenband unter dem linken Ende des gelben Streifen am Zackenband entlang nach unten abgeklebt....kein Farbunterschied erkennbar. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. .

Donnerstag, 31. Januar 2013

Spornradfeder einbauen

Leider hat einer der Vorbesitzer die Spornradfeder
total vesaut. Das heisst, es fehlte eines der drei
Federstähle komplett, eines wurde gegen ein normales  Flachstahl getauscht und nur eines war dem Original entsprechend.
Die Prozedur der Teilebestellung aus USA habe
ich bereits beschrieben.  





                                                                                                                                                      
So sieht nun die neue "richtige" Spornradfeder aus. Das schwere Spornrad der "Maule" (1,6 kg) habe ich ebenfalls ausgebaut. Derzeit wird ein kleineres und viel leichteres Rad (0,4 kg) angepasst, damit es auf die Original Achse passt.

Randbogen anpassen

Leider habe ich bei der Reparatur des Randbogens nicht das Tragflächenende zum genauen Anpassen verwendet. Der Randbogen ist damit etwas zu eng geraten und hat sich nicht mehr aufschieben lassen. Also das hintere Ende noch einmal geöffnet und direkt am Flügel neu einlaminiert.
Bei der Gelegenheit habe ich gleich die vom Nieten aufbohren beschädigten Löcher nachgebessert und verstärkt.
Auch am Teil der Flügelnase, bei dem sich am Originallaminat der untere vom oberen Teil leicht gelöst hatte wurde nachgeklebt und verstärkt.

Samstag, 19. Januar 2013

Spannlack 2 der Rumpf

Heute wurde der Rumpf auf die Seite gelegt und die Unterseite sowie die rechte Zellenseite drei mal mit Spannlack eingestrichen...es geht mit großen Schritten vorwärts...

Rumpf auf die Seite geworfen .....
...und unten dreimal Spannlack gestrichen
 Auch der Prüfer Klasse 5 war heute da und hat sich von den Arbeiten ein Bild gemacht. Alles bestens...

Zackenbänder

Der Spannlack auf der Tragfläche war genug durchgehärtet. Die Zackenbänder habe ich aus den Resten nach Mass für die Rippen, zur Verstärkung der Flügelvorderkante und der Hinterkante, sowie die kleineren Stücke für die reparierten Querruderanschlüsse zurechtgeschnitten.

Wieder wurde auf die Stellen, an denen das Zackenband angebracht werden sollte, Klebelack appliziert. Dann die Zackenbänder aufgelegt, mit Nitrowaschverdünnung von aussen getränkt und angedrückt, bis sich der Klebelack durch die Poren mit den  Zackenbändern verbunden hat.

Freitag, 18. Januar 2013

Spannlack

Heute mal ein kleiner Post zum Spannlack.
Vor dem Spannlackieren wird noch einmal geprüft, ob sich noch Falten oder Wellen im Stoff befinden. Bei Ceconite und Polyfiber lassen diese sich leicht mit einem Heissluftfön und etwas Gefühl ausspannen. Wer zu heiss fönt, kann sich vorstellen, was das dünne Polyestergewebe macht.

Die bespannten Teile werden, abgesehen von den Klebekanten an den Rändern, zwei mal dünn mit Spannlack eingestrichen. Ideal ist dafür ein 5" Lackierpinsel, der etwas härtere Pinselhaare haben sollte. Der Lack sollte nicht zu dick aufgetragen werden. Es geht in erster Linie darum, die Poren des Stoffes zu verschließen, damit die Farbe später nicht darin "absäuft". Wenn der Lack nicht 100% gleichmäßig aufgetragen ist, macht das nichts, das trocknet heraus. Er sollte jedoch weder durch das Gewebe tropfen, noch sollten sich Lacknasen bilden.

Zwischen den Anstrichen sollte der Spannlack mindestens 1 Stunde trocken. Nach dem zweiten Spannlackauftrag wird das Tuch (Polyfiber/Ceconite etc) ein drittes Mal eingestrichen. Dieses Mal werden die Kleberänder mit lackiert.

Der Sinn, erst mal ohne die Kleberänder einzustreichen, besteht darin, dass sich der Klebelack mit dem Spannlack wieder anlösen kann und dann die Spannung des Tuches verloren geht.

Wenn genug Spannlack drauf ist, und dieser natürlich trocken ist, hört es sich fast an wie eine Trommel. Dann ist genug Lack auf der Oberfläche.

Dienstag, 15. Januar 2013



An der Zelle wurde ca. 5-15 cm um die Stellen, wo die Bespannung entfernt wurde, der Lack entfernt. Das Tuch wurde von der unlackierten Seite her mit Aceton oder Nitro eingeweicht. Dann konnte von aussen der Lack in relativ großen Stücken abgetrennt werden. An den Stellen, an denen auch Zackenband war, wurde dieses mit entfernt und gleich erneuert.


Ein Wiegen der Fahrwerksverkleidung ergab das Utopische Gewicht von 640 Gramm pro Verkleidung. Ich finde, dass hier ordentlich Gewicht gespart werden kann. Ich werde den hinteren Teil aus Balsholz nachformen und nur noch mit Polyfiber überziehen. Sieht am Schluss fast genauso aus wie das Original, nur um 450-500 Gramm je Fahrwerksbein leicher. Also zusammen fast ein Kilogramm abgespreckt.

Freitag, 11. Januar 2013

Bespannen Teil II

Der Klebelack ist trocken, nun wird die Bespannung grob (ca. +5cm) auf das benötigte Maß angepasst. Darauf wird genau auf den Fadenverlauf parallel zur Flächenlänge geachtet, damit das Tuch möglichst viel Spannung aufnehmen kann. Nun wird am vorderen Holm begonnen, das Tuch an zu legen. Mit dem Pinsel wird das Tuch von aussen ordentlich mit Nitroverdünnung befeuchtet und mit dem Daumen und Handballen faltenfrei über den Holm angedrückt. Immer nur ca 20 cm. Der Sinn besteht darin, dass der vorher augebrachte Kleblack aufweicht und sich durch das Tuch drückt und so eine kraftschlüssige Verbindung schafft. Nach dem der Vorderholm fest ist, wird auf die Strebe (neben dem alten Tuch) auf gleiche Weise der Bespannstoff aufgeklebt. Dann der hintere Teil der Fläche. Es wird immer darauf geachtet, dass sich möglichst wenig Falten bilden. Das Tuch wird dabei von einem Mann (möglichst und Tragflächenlängenrichtung) gespannt und vom anderen verklebt. Nun wird das Ende des Tuches zur Tragfläche hin mit der Zackenschere auf ca. 1-10 mm abgeschnitten, umgekrempelt und ebenfalls innen aufgeklebt (Siehe 2. Bild)
Das ausgebesserte Stück auf der Unterseite

Umgeschlagene Ränder

Der Übergang zur Altbeschichtung - hier wurde das alte Zackenband entfernt und ca 3 mm daneben neu vertucht
Zum Schluss wird der Überstand der Vorderkante mit der Zackenschere abgeschnitten, mit Klebelack eingestrichen und angedrückt.

Das Ergebniss kann sich sehen lassen.